Biobased

Biobased: .

Technische eigenshaften

EIGENSCHAFTEN   ERGEBNISSE MASSEINHEIT  METHODE 
Konformität mit der Richtlinie UNI EN 14516:2006
-Wannen für den Hausgebrauch-
erhalten--- UNI EN 14516 : 2006
Dichte ~ 1.30  g/cm3  Interne Methode
Biegefestigkeit  41.1 MPa  EN ISO 173 : 2003 
Biegefestigkeit - Elastizitätsmodu  4280 MPa  EN ISO 173 : 2003 
Zugfestigkeit  24.7MPa EN ISO 597 : 1996 
Zugfestigkeit - Bruchdehnung
 0.85 EN ISO 597 : 1996 
Zugfestigkeit – Elastizitätsmodul  3520MPa EN ISO 597 : 1996 
Wasseraufnahme nach 48 Stunden  < 0.1 UNI EN 62 : 2001 
Barcol-Härte  25 ° Barcol-Skala  ASTM D 2583 - 81 
Beständigkeit bei trockener Hitze  Leichte, erneuerbare Mattheit bei 160° ---  EN 12722 : 1997 
Beständigkeit bei feuchter Hitze  Leichte, erneuerbare Mattheit bei 95° ---  EN 12721 : 1997 
Lichtbeständigkeit – Xenon – Lampe (1000 Brennstunden)  5 Grauskala  EN ISO 4892 - 2:2006 
Zigarettenbeständigkeit  3 - leichter Rand durch Reinigen entfernbar --- UNI FA 275:1989

Pflegen und eartung

TÄGLICHE WARTUNG
Die Pflege von CRISTALPLANT© BIOBASED ist einfach und schnell. Es genügt bereits, CRISTALPLANT© BIOBASED mit Seifenwasser oder herkömmlichen Reinigungsmitteln zu behandeln, um den Großteil der Flecken und des Schmutzes von der Oberfläche zu entfernen. Besonders empfehlenswert sind Gelreiniger oder Scheuermittel, die mit einem Scheuerschwamm aufgebracht werden, wie etwa mit einem „Scotch Brite©“, der als Warenprobe beiliegt. Anschließend muss die Fläche gut abgespült werden. Auf diese Weise bleibt die matte Original-Feinbearbeitung der Oberfläche erhalten, die das exklusive Merkmal von CRISTALPLANT© BIOBASED

VORBEUGUNG VON BESCHÄDIGUNGEN
Die Oberfläche ist gegen Flecken im Allgemeinen sehr widerstandsfähig; dennoch wird vom Gebrauch von aggressiven chemischen Produkten wie Aceton, Trichlorethen, Säuren oder starken Laugen abgeraten. Einige Substanzen wie Tinte, Kosmetika und Färbemittel können bei längerem Kontakt mit dem Material, auf der Oberfläche von CRISTALPLANT© BIOBASED Verfärbungen hinterlassen, ebenso brennende Zigaretten; dies alles kann jedoch unter Beachtung der folgenden Ratschläge entfernt werden.

ENTFERNEN VON HARTNÄCKIGEN FLECKEN, KRATZERN UND BRANDFLECKEN
CRISTALPLANT© BIOBASED ist ein in seiner gesamten Dicke homogenes Material und folglich können oberflächliche Schäden, wie Kratzer, Verbrennungen durch Zigaretten und hartnäckige Flecken behoben werden. Die Oberfläche erhält ganz einfach unter Befolgung der nachgenannten Hinweise ihre ursprüngliche Schönheit zurück: Kleinere Schäden können entfernt werden, indem die Oberfläche mit einem Schleifvlies von Scotch Brite© (eingetragenes Markenzeichen 3M) und einem herkömmlichen Scheuermittel behandelt wird. Den beschädigten Bereich oberflächlich abschleifen. Sollte der Schaden immer noch sichtbar sein, die Behandlung mit sehr feinem Schleifpapier wiederholen.

ZU VERWENDEN:
Creme- oder Pulver-Reiniger wie CIF©, VIM© oder ähnliche, die Microgranulate zum Abschleifen der Oberfläche enthalten. Denaturierter Ethylalkohol kann verwendet werden, wenn die Oberfläche anschließend ausreichend abgewaschen wird.

NICHT ZU VERWENDEN:
Lösungsmittel wie Aceton oder Trichlorethen sowie andere aggressive chemische Substanzen wie starke Säuren (z. B. Chlorwasserstoffsäure) und starke Laugen (z. B. Natriumhydroxid), Industriereiniger oder Mittel, deren chemische Aggressivität nicht bekannt ist. In diesem Fall ist es besser, an einer unauffälligen Stelle einen Test durchzuführen, bevor das Mittel breitflächig angewendet wird. Sehr aggressive Ausgussreiniger. Lösungsmittel, die im Lackierbereich eingesetzt werden.

REPARATUR VON SCHWEREN BESCHÄDIGUNGEN
MIT DEM WARTUNGBAUSATZ (FÜR FACHTECHNIKER)


  1. Den beschädigte Bereich der Oberfläche und dessen Umgebung gründlich mit einem Baumwolltuch und denaturiertem Ethylalkohol reinigen. Staub und Flecken müssen entfernt werden.
  2. Die mitgelieferte Füllmasse und den Katalysator mit einem Edelstahlspachtel sorgfältig vermischen bis die Flüssigkeit vollständig verteilt ist. Achtung: Die beiden Komponenten vollständig verwenden. Bei falscher Dosierung des Katalysators kann sich ansonsten eine gelbliche Färbung (zu viel Katalysator) oder eine unzureichende Aushärtung (zu wenig Katalysator) ergeben.
  3. Die Füllmasse auf den beschädigten und unmittelbar umliegenden Bereich auftragen. Es muss darauf geachtet werden, dass die Füllmasse nach und nach in die Beschädigung gespachtelt wird, damit sich keine Lufteinschlüsse bilden. Am Ende muss auf der beschädigten Stelle und ihrer unmittelbaren Umgebung aus der Füllmasse eine Erhöhung erzielt werden.
  4. Die Füllmasse für mindestens 12 Stunden bei Raumtemperatur aushärten lassen. Um gute Resultate zu erzielen, muss die Temperatur für die richtige Aushärtung der Füllmasse mindestens 15°C betragen. Um den Beginn der Katalyse zu beschleunigen und eine schnellere Aushärtung zu erreichen, kann ein Warmlufterzeuger (z. B. Fön) eingesetzt werden. In diesem Fall kann die Füllmasse nach ihrer Katalyse bereits nach 4-5 Stunden entfernt werden.
  5. Die Füllmasse wird mit Schleifpapier der Körnung 220 entfernt. Ist der Überschuss an aufgetragener Füllmasse sehr groß ist, empfiehlt sich der Einsatz einer elektrischen Schleifmaschine mit einem Schleifpapier zunächst der Körnung 120 und anschließend 220 für die Nachbearbeitung der Oberfläche. Die Oberfläche muss unter Einbeziehung der umliegenden Fläche gleichmäßig abgeschliffen werden, um Unterschiede und insbesondere Vertiefungen zu vermeiden.
  6. Den angefallenen Staub nach dem Entfernen der Füllmasse entfernen und mit der Reinigung mithilfe herkömmlichen Reinigungsmittel und dem im Set enthaltenen Scotch Brite®-Schwämmchens fortfahren.